Socialcommunities Teil 2
Ich hatte vor einiger Zeit schon einmal einen Artikel über dieses Thema geschrieben, wo ich erläutert habe warum ich dort angemeldet bin. Heute hatte ich eine sehr schöne Erfahrung gemacht, die meine Meinung über diese Communities nur noch bestärkt hat. Ich bin einfach froh darüber, dass ich auf diesem Wege den Kontakt zu meinen alten Schulkameraden und auch anderen Personen denen ich in meinem Leben begegnet bin, aufrecht halten kann. Denn sowas kann auf kurz oder lang nur von Vorteil sein.
Ich habe neulich in einem anderen Blog auch über dieses Thema etwas gelesen, leider kann ich mich nicht mehr genau daran erinnern, welcher Blog es gewesen ist. Zumindest ging es dabei ebenfalls um die sozialen Netzwerke, indem geschrieben wurde, das der Autor des Blog nicht verstehen kann wie die Leute die IHN oder SIE damals in der Schulzeit geärgert oder gehänselt haben IHN / SIE kennen möchten. Oder auch die Personen die von IHM/IHR selbst geärgert wurden, ihre Kontaktliste mit IHM / IHR schmücken möchten.
Dazu möchte ich nur sagen, dass wir uns doch alle mal miteinander gestritten oder aufgezogen haben. Gerade als wir noch jung waren, da gab es doch immer irgendwas oder irgendjemand der genau an dem Tag oder in der Woche nicht der eigenen Norm entsprach. Der gerade dann der Sündenbock oder Fussabtreter war, für den jenigen der mit sich selbst nicht zufrieden war oder einen Puffer brauchte. Ich denke auch das wir doch alle reifer geworden sind und die Zeit heilt bekanntlich alle Wunden (ich hasse diesen Spruch, aber er hat etwas Wahres an sich).
Jeder einzelne Kontakt kann irgendwann mal von Vorteil sein. Mir geht es gerade deshalb auch im Moment super gut und ich bin super glücklich. Es gibt wieder ein Lichtblick, der zwar noch nicht zu 100% feststeht, aber ich bin sehr zuversichtlich und möchte mich auch auf diesem Wege bei der Person (wenn sie dies liest, wird sie wissen das sie gemeint ist) ganz ganz herzlich bedanken.






Wenn ich ehrlich bin, der negativ Artikel hätte von sein können (auch wenn ich ihn nicht geschrieben habe). Mich hat letztens auch ein Klassenkamerad angeschrieben, der mich zu Schulzeiten ganz schlimm gemobbt hat. Ich kann den heute immer noch nicht leiden und ich habe mich gefragt, ob der an Demenz leidet oder was es für einen Grund hat, das er mich auf der Kontaktliste haben will. So habe ich den Kontaktwunsch gelöscht. Leute die ich in der Schulzeit nicht mochte, mag ich heute auch nicht. Die Menschen haben sich doch nicht geändert. Aus diesem Grund war ich auch nur auf einem einzigen Klassentreffen. Die, die früher zusammen hingen, waren auch auf dem Klassentreffen wieder zusammen. Da war nichts mit Weltoffenheit. Seitdem bin ich auf keines mehr gegangen.
Im Gegensatz zu anderen, die die Social Communities für sich entdecken, war ich die letzten Monate dabei, mich überall wieder auszutragen und Profile zu löschen. Wer mich kennt (oder kennen will), findet mich über meinen Blog und das klappt wunderbar. Ich muss nicht überall vertreten sein. Aber das war bei mir auch ein Entwicklungsschritt, vor 3 Jahren habe ich darüber noch anders gedacht und das alles für toll befunden.